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Samstag, 3. Januar 2015

Vergangenheit - Schule/Beruf

Hallo meine Lieben :)


Heute werde ich euch erzählen, warum ich auf eine Berufsfachschule in meiner Stadt gehe.
Dazu müssen wir allerdings erstmal ein bisschen in die Vergangenheit reisen.

Wer von euch kommt mit?

Es fing eigentlich alles damit an, als mir meine Augenärztin sagte, dass ich Aufgrund einer neuen EU-Richtlinie meinen Traumjob nicht ausüben kann.
Somit waren rund 6 bis 8 Jahre Traum ausgeträumt!!!

Und wie das dann so ist, muss man sich in der 10. Klasse nach einer Ausbildung oder weiterführenden Schule oder einem Studium Ausschau halten.
Da ich auf einer Oberschule ging fiel zumindest eines der Dinge weg.

Also habe ich angefangen (ein bisschen spät) mich in 3 technischen und einem büro/wirtschaftlichen Beruf beworben.

Im Endeffekt habe ich dann zwar jeweils zwei Einladungen zum Einstellungstest und zum Vorstellungsgepräch (bei der Stadt und bei einer Ausbildungsverbindung vom NDR, Lufthansa u.a.) bekommen, am Ende hieß es aber bei beiden, und bei vielen anderen, dass ich zu jung wäre. 
Man sollte bedenken ich habe eine Klasse wiederholt und wurde 7 kurz nach der Einschulung.

Und zur Sicherung habe ich mich dann für jeweils zwei "Schulen" an einer Berufsfachschule beworben. Einmal den Gymnasium "Part" (Technisches Gymnasium) und einmal die Fachoberschule Technik. So für das Technische Gymnasium brauchte ich einen Notendurchschnitt von 3,0 ich hatte aber nur einen von 3,07.

So musste ich dann auf die Fachoberschule gehen, habe mich für Elektrotechnik entschieden (Auswahl zwischen Metall-, Elektro und Bautechnik) und im ersten von zwei Schuljahren musste ich 3 Tage pro Woche ein Praktikum machen, für das ich jeden Tag 20 km Fahrrad fahren musste.
Nach gut 3-4 Monaten habe ich gemerkt das ist allgemein nichts für mich ist, dachte mir aber, dass ich das jetzt durchziehen muss, weil ohne Abschluss wäre meine weitere Berufliche Laufbahn sprichwörtlich im Arsch gewesen.

Nun habe ich mir gedacht, mach ich eine Liste, mit meinen Träumen und Wünschen.

Jetzt bin ich am überlegen wie es weitergeht.

Aktuell sieht es so aus, dass ich ein Jahr minijobben gehe, nebenbei YouTube Videos mache und mich in meinen ersten, alten, kindlichen Traumberufen bewerbe.

In diesem Sinne "Frohes schaffen"

Wir hören von einander :)


Euer BoLmen

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